#62 Sabrina Wittmann: Gekommen, um zu bleiben
Shownotes
Als der FC Ingolstadt Sabrina Wittmann zur Cheftrainerin in der 3. Liga machte, war das mediale Echo riesig. Nie zuvor war bis dahin einer Frau die Leitung einer Männermannschaft im deutschen Profi-Fußball anvertraut worden. Natürlich sei das auch Druck gewesen, sagt Wittmann, die vor allem „nicht die erste Frau sein wollte, die nach sechs, sieben Wochen direkt wieder entlassen wird“. Es gelang ihr.
Für den „Spiegel“ ist sie eine von „100 Menschen, die Hoffnung machen“, Wittmanns Pionierarbeit sei eine einzige Erfolgsgeschichte. Mittlerweile dauert die Amtszeit 20 Monate. Und, ein weiterer Meilenstein: seit wenigen Tagen ist sie stolze Besitzerin der Pro-Lizenz, also der höchsten Fußball-Lizenz, die man in Deutschland erwerben kann.
In dieser Folge „Spielmacher“ spricht Wittmann mit Sebastian Hellmann über besondere Momente mit Chef-Ausbilder Arno Michels. Sie verrät, warum sie in ihrer Abschluss-Prüfung die Geschichte von einem kleinen Zirkus-Elefanten erzählte und warum sie besonders im Self-Care-Modul wichtige Lektionen als Trainerin lernte. „Ich bin als Führungsperson verantwortlich für viele Menschen. Aber wenn ich auf andere achten will, dann muss ich auf mich selber achten. Das war zum Beispiel etwas, was mir immer total hinten runtergefallen ist“, sagt sie. Ein spannendes Gespräch über die Suche nach dem Trainer-Ich, Vertrauen und dem großen Wunsch, „es funktionieren zu lassen“.
„SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
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